EU-Kommission plant Waffenrechtsverschärfung

In Folge der Terroranschläge vom 13.11.2015 in Paris plant die EU eine Verschärfung des Waffenrechts in Europa.
Man brauchte kein Prophet zu sein, um zu ahnen, dass die hochdotierten EU-Bürokraten in ihren warmen, sicheren Brüsseler Büros, den islamofaschistischen Terrorismus als Vorwand für neue EU-Vorschriften gegen den zivilen Waffenbesitz benutzen würden. 

 

Die entsprechenden Pressemeldungen können Sie hier direkt von den Seiten der EU herunter laden:

Presseerklärung Kurz - Deutsch

Presseerklärung ausführlich - Englisch & PDF-Download

Die geplanten Verschärfungen sollen so aussehen:

  • Strengere Vorschriften zum Online-Handel mit Waffenverkäufen
    Hier ist sogar ein totales Verbot des Waffenhandel im Internet im Gespräch
  • EU-weit einheitliche Regeln zur besseren Kennzeichnung und Rückverfolgung von Feuerwaffen
  • Vernetzung aller nationalen Waffenregister und ein verpflichtender Datenaustausch zwischen den Mitgliedsstaaten über jeden behördlichen Vorgang eines vom Waffenrecht betroffenen EU-Bürgers
  • Gemeinsame Kriterien für Schreckschusswaffen, damit diese nicht zu funktionsfähigen Schusswaffen umgebaut werden können
  • Strenge Auflagen zur Verbreitung von deaktivierten Feuerwaffen
  • Strengere Auflagen für Waffensammler, um das Risiko zu begrenzen Feuerwaffen an Kriminelle zu verkaufen.
  • Totales Verbot von halbautomatischen Feuerwaffen im Privatbesitz – auch wenn diese deaktiviert wurden. (Speziell gemeint sind hier Feuerwaffen der Kategorie B7.)

Das die Attentäter von Paris vollautomatische Feuerwaffen verwendeten, die in keinen EU-Land privat besessen oder gehandelt werden dürfen, scheint bei diesem Aktionismus, der uns aus der deutschen Waffengesetzgebung bekannt ist, keine wirklich wichtiges Kriterium für die gefassten Vorhaben zu sein.
Während die Politik eifrig bemüht ist den Islam als Ursache für die Attentate von Paris zu entschuldigen, scheuen sich die gleichen Politiker nicht, die rechtstreuen und mehrfach behördlich überprüften und ständig kontrollierten EU-Bürger für die Taten Einzelner Krimineller kollektiv zu bestrafen.
Das kopflose Vorgehen der EU-Kommission erinnert analog an ein Verbot von privat besessenen Feuerlöschern.

Wir brauchen innerhalb der EU ein Umdenken in Sachen Sicherheit.
Die nationalen und EU-Gesetze zur Terrorbekämpfung haben gezeigt, dass sie nicht das leisten können, was sich die Gesetzgeber versprochen haben, als sie dabei auch die Waffengesetze soweit verschärften, dass es den einfachen Bürger mittlerweile nicht mehr Möglich ist sich zum Selbstschutz effektiv zu bewaffnen.

Bei Interpol hingegen hat ein Umdenken stattgefunden, ähnlich wie es beim US-FBI geschah, als diese einsahen, dass eine bewaffnete Zivilbevölkerung unter Umständen schneller in der Lage ist auf kriminelle und terroristische Bedrohungen zu reagieren.

Bereits nach dem Terroranschlag in dem Einkaufzentrum von Nairobi (Kenia) forderte der Chef von InterPol, Ronald Noble, die Bewaffnung der Zivilbevölkerung, damit diese sich vor Kriminalität und dem immer weiter um sich greifenden Terror gegen sog. „Soft Targets" zur Wehr setzen können.

http://10news.dk/?p=760

http://www.infowars.com/interpol-chief-arm-citizens-globally-to-prevent-terror-attacks/

Wir von prolegal e.V. werden gegen diese Absichten der EU-Kommission mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr setzen, müssen aber eingestehen, dass wir von der Rasanz dieser Entwicklung doch überrascht wurden.

Wir möchten Sie aber auch bitten diese Online-Petition zu unterstützen, damit wir den Herren in Brüssel zeigen, dass wir Waffenbesitzer Europas uns nicht mehr alles gefallen lassen.
Diese Petition hat zwar keine bindende Wirkung auf das EU-Parlament oder die Kommissionen, wird aber eindrucksvoll vermitteln, wie groß der Unmut der Bevölkerung auf die Plän der EU-Kommission trotz der tragischen Umstände ist.

Council of the european union - EU you cannot stop terrorism by restricting legal gun ownership

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